Zusammenarbeit mit Franz Falch, die Kooperative Ottersberg

 

In Ottersberg bei Poing nordöstlich von München, betrieb der Bildhauer Franz Falch ab 1970 zusammen mit dem Kollegen Ludwig Frank eine Bronze-Gießerei. Falch war Meisterschüler des Münchner Akademieprofessors Heinrich Kirchner. 

Die Zusammenarbeit mit Franz Falch begann 1972 mit der Teilnahme von Armin Saub an einer Gruppenausstellung in der "Kunsttenne" in Ottersberg. 22 Künstler, die ganz verschiedene Richtungen von expressiv bis surreal vertraten, fanden sich zusammen zur "Zelle 72". Im Oktober 1973 folgte eine Ausstellung, die ausgewählten Künstlerpersönlichkeiten mehr Raum geben und zudem interdisziplinär die bildende Kunst mit der Dichtung verbinden wollte. Zu den Teilnehmern gehörten die Dichter Wolfgang Bächler und Oliver Behnssen, zu den Malern und Bildhauern u.a. Rudolf Wachter und Heimrad Prem. Für Heimrad Prem war diese Ausstellung der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit vor allem mit Armin Saub und Helmut Sturm; aus dieser Gruppierung entwickelte sich die Idee zur Gründung des späteren "Kollektiv Herzogstrasse". 

 

Armin Saub stellte zusammen mit Franz Falch, Ludwig Frank und Rainer Gramlich auf den Kunstmessen in Basel, Köln und Düsseldorf 1975-76 aus. Die gemeinsamen Stände zeigten die Interaktion zwischen Malerei, Graphik und Plastik. 

 

Aktuelles

Ausstellung "Verzurrte Welt"

Das Kollektiv Herzogstrasse und Heiko Herrmann in einer Ausstellung im Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach

 

Mit Heimrad Prem und Helmut Sturm gehört Armin Saub zu den Gründungsmitgliedern des "Kollektiv Herzogstrasse", zu dem sich die Münchner Künstler 1975 in Ottersberg bei München in der "Kunsttenne" des Bildhauers Franz Falch zusammenfanden. Bald vergrößerte sich das Kollektiv, das sich als offene Gruppe verstand, auf bis zu 12 Künstler/innen.

 

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