Die Künstler des Kollektiv Herzogstrasse


Das Kollektiv Herzogstrasse, 1975 als offene und interdisziplinäre Gruppe mit älteren und jüngeren Künstlern und Künstlerinnen gegründet, bestand im Kern aus 12 Mitgliedern: Hans Matthäus Bachmayer (1940-2013), Renate Bachmayer [Rânebach] (geboren 1940), Dietrich Bartscht (geboren 1951), Jutta von Busse (1952-2013), Heiko Herrmann (geboren 1953), Thomas Niggl (geboren 1939), Heimrad Prem (1934-1978), Armin Saub (geboren 1939), Ursula Strauch-Sachs (geboren 1941), Dieter Strauch [Diri] (geboren 1940), Helmut Sturm (1932-2008) und Heinz Weld (geboren 1943). Einige kannten sich schon aus der Zeit an der Münchner Akademie und durch die Beteiligung an den Studentenrevolten. Der Wunsch nach gemeinsamem Malen und Diskutieren in der Gruppe war eine Reaktion auf gesellschaftliche Isolation und auf die theorielastige Zeit von 1968, die damals in einem selbst proklamierten "Malverbot" kulminierte. Im Kollektiv wollten die Künstler und Künstlerinnen wieder zu einer spielerischen Auseinandersetzung mit der Kunst gelangen, zum Spaß am spontanen Malen und Improvisieren, ohne die Last von Grundsatzprogrammen und Manifesten. 


Aktuelles

Ausstellung "Verzurrte Welt"

Das Kollektiv Herzogstrasse und Heiko Herrmann in einer Ausstellung im Museum für Aktuelle Kunst – Sammlung Hurrle Durbach

 

Mit Heimrad Prem und Helmut Sturm gehört Armin Saub zu den Gründungsmitgliedern des "Kollektiv Herzogstrasse", zu dem sich die Münchner Künstler 1975 in Ottersberg bei München in der "Kunsttenne" des Bildhauers Franz Falch zusammenfanden. Bald vergrößerte sich das Kollektiv, das sich als offene Gruppe verstand, auf bis zu 12 Künstler/innen.

 

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